Die Aufstellungsarbeit in der Stottertherapie

„Das Stottern sitzt mir wie ein kleines grinsendes Ungeheuer im Nacken. Ich bin verkrampft und traurig, wenn ich es dort fühle.“ Das sagte die Mutter eines 7-jährigen stotternden Jungen, als ich sie einlud, zu beschreiben, was das Stottern ihres Kindes bei ihr auslöst.
Wir wissen, dass ein tief gefühlter ehrlich gelassener Umgang mit der Symptomatik bei einem erwachsenen Stotternden Wunder bewirken und symptomreduzierend sein kann.
Was bewirkt diese Haltung bezogen auf Eltern und Kind?
Verändert sich das Stottern des Kindes deutlich, wenn den Eltern eine selbstverantwortliche Haltung dazu gelingt? wenn die Eltern erkennen, dass das Symptom eine Bedeutung im Familiensystem hat und nicht mehr isoliert betrachtet wird?
Unter dem Titel „Das Stottern und die Liebe“ biete ich zur Zeit  eine Projektreihe an, in der ich das Stottern  unter einem systemischen Blickwinkel betrachte und systemische Aufstellungen mit Kindern und ihren Eltern durchführe.
Der systemische Ansatz konzentriert sich nicht allein auf den betroffenen Menschen, sondern  auf die Bedeutung des Symptoms im Familiensystem.
Das Sehen, Erkennen und Verstehen, das bei dieser Sichtweise möglich erscheint, eröffnet einen neuen Raum zum Annehmen, Zustimmen und Loslassen.

In meinem Blog werde ich Erkenntnisse aus meiner Arbeit vorstellen, neue Sichtweisen erproben, und die Aufstellungsmethode in der direkten Anwendung erlebbar machen.

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