Die offene Haltung

„Marianne, du machst einen kleinen aber entscheidenden Fehler“, das sagte mir einer meiner Dozenten zu Beginn meiner Ausbildung in System- und Familienaufstellung und –beratung, als ich ihm von meinem Therapieansatz in der Stottertherapie berichtete. Ich hatte unter anderem behauptet, Stottern sei nicht heilbar.  „Dein Blickwinkel ist eng.“   Mit dieser Aussage vermittelte er mir vor zwei Jahren eine für mich neue therapeutische Sichtweise:
Wenn wir in der Therapie zusammenarbeiten, ist alles möglich, auch Heilung ist möglich.

Begegne ich meinen Klienten mit dieser Haltung, so öffne ich einen weit größeren Handlungs- und Erfahrungsspielraum, sowohl für mich als auch für sie. Es ist möglich, dass sich nichts verändert, es ist sogar möglich, dass sich etwas verschlechtert, und es ist möglich, dass Heilung geschieht.

Wichtig dabei ist die offene Haltung.

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