Wie Integration funktioniert

Wenn Kinder wie Ahmed, Richard, Shahla oder Ismael aus der zweiten oder dritten Migrantengeneration in Deutschland leiden — chronische Krankheiten, Verhaltensauffälligkeiten, Schulschwierigkeiten, sprachliche Probleme u.ä. — dann kann das möglicherweise auch mit der ungeklärten Situation ihrer Eltern zusammenhängen. Häufig ist es das Herz der Eltern, das Herz, das in der Ukraine, in Afghanistan, in Polen oder in der Türkei hängt und sich noch tief mit dem Heimatland verbunden fühlt. Der Spagat zwischen den beiden Kulturen, den verschiedenen Sprachen, dem geliebten vertrauten Boden der Heimat und der neuen deutschen Umgebung. Dieser Spagat ist oftmals unüberwindbar schwer. Die Familie von Ahmed lebt in Deutschland ein regelrechtes Inseldasein, es will ihnen kaum ein Kontakt mit Deutschen gelingen. Erst wenn sie ihr Dorf nahe bei Izmir besuchen, die vertraute Sprache hören und sprechen, den heimatlichen Duft aufsaugen können, tanken sie auf. Wieder zuhause.
Richard feiert alle Familienfeste bei den Großeltern in der Ukraine. Dafür bekommt er extra in der Schule frei. „Hier können wir aufatmen“, sagen seine Eltern.

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